Selbstgemachtes verkaufen – aber wie?

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27. November 2017
in Artikel

Ob genäht, gebastelt oder gemalt – viele träumen davon, mit Ihrem Hobby etwas nebenbei zu verdienen. Doch was braucht es eigentlich, um Selbstgemachtes verkaufen zu können und dabei auch noch etwas zu verdienen? In diesem Blogartikel möchten wir einige Möglichkeiten des modernen eCommerce aufzeigen, um Selbstgemachtes zu verkaufen. Vom Marktplatz bis hin zum eigenen Onlineshop stehen leidenschaftlichen Kreativen zahlreiche Alternativen zur Verfügung, um Selbstgemachtes zu verkaufen.


Selbstgemachtes verkaufen: Über Marktplätze

Über Verkaufsplattformen lässt sich Selbstgemachtes besonders bequem verkaufen. Es bedarf lediglich der Registrierung als Verkäufer und schon können die selbst gemachten Produkte samt Abbildungen auf der Plattform eingestellt werden. Händler müssen sich dabei nicht einmal Gedanken darum machen, wie Besucher zum eigenen Angebot finden, da bekannte Marktplätze bereits über einen breiten Kundenstamm verfügen. Ganz ohne etwas Aufwand für eine gute Sichtbarkeit geht es aber dennoch nicht. So müssen auch Nutzer von Verkaufsplattformen dafür Sorge tragen, dass Produktseiten optimiert sind – schließlich nützt es wenig, bei einer Suche nach dem Produkt nicht gefunden zur werden oder ein Produktlisting zu haben, das auf einer der hinteren Seiten verweilt. Im Vergleich zu anderen Lösungen, mit denen man Selbstgemachtes verkaufen kann, ist der Aufwand hier jedoch vergleichsweise gering.

Zwar sind Verkaufsplattformen relativ bequem für den Onlinehändler, allerdings fallen für die Nutzung von Marktplätzen auch Gebühren an. Je nach Bezahlmodell, kann es sich dabei um einen Fixbetrag oder um einen gewissen Anteil des erwirtschafteten Umsatzes handeln. Ob sich die Nutzung eines Marktplatzes für einen Onlinehändler lohnt, entscheidet entsprechend die Gewinnmarge und der voraussichtliche Absatz des jeweiligen Produktes. Verdienen Sie nach Abzug aller Kosten ohnehin kaum noch etwas an Ihrem Produkt, so macht es oft keinen Sinn, dieses über einen kostenpflichtigen Marktplatz zu vertreiben. Anders könnte es sich verhalten, wenn sich die Fixkosten für die Nutzung des Marktplatzes durch einen entsprechend großen Absatz amortisieren würden.


Selbstgemachtes verkaufen: Mit Baukasten-Shops

Mit einem Onlineshop, zusammengebaut aus einzelnen Elementen sogenannter „Website Baukästen“, können Interessierte ebenfalls Selbstgemachtes verkaufen. Die Einrichtung eines solchen Shops erfolgt denkbar einfach. So reichen schon wenige Klicks aus, um sich einen eigenen Onlineshop mit der Wunsch-Domain zu erstellen. Die Individualisierung des Shops umfasst in den meisten Fällen das Festlegen individueller Farben sowie das Einbinden von Bildern und Texten. Manche Anbieter ermöglichen auch Anpassungen am Grundgerüst des Shops – das heißt Sie können entscheiden, wie Ihre selbst gemachten Produkte dargestellt werden und wo sich einzelne Menüpunkte befinden.

Anders als bei den meisten Marktplätzen richten sich die Kosten für einen Onlineshop aus einem Baukasten nicht nach dem erwirtschafteten Umsatz. Stattdessen fällt hier oft ein fester Betrag für die Nutzung der Server-Kapazitäten und der verwendeten Software sowie der Domain an. Allerdings muss ein nicht zu verachtender Betrag für das Online-Marketing einkalkuliert werden – schließlich ist der neu erstellte Onlineshop noch gänzlich unbekannt und muss erst einmal an Sichtbarkeit gewinnen, ehe die ersten Umsätze generiert werden können.


Selbstgemachtes verkaufen: Mit einem eigenen Onlineshop

Ein eigener Onlineshop um Selbstgemachtes zu verkaufen bietet die Unabhängigkeit von Anbietern. Verkäufer müssen hier weder eine Erhöhung der Gebühren fürchten, noch müssen sich diese durch die zur Verfügung stehenden Anpassungsmöglichkeiten einschränken lassen. Ein weiterer Faktor ist die Skalierbarkeit des eigenen Shops. Wird anfangs auch nur wenig Selbstgemachtes verkauft, kann das Geschäft jederzeit beliebig wachsten. Im Falle des Vertriebs über Marktplätze würden entsprechend auch die an den Umsatz gekoppelten Gebühren steigen. Baukastensysteme bieten nach einem schnellen Wachstum oft nicht genügend Kapazitäten und Schnittstellen, um einen Shop etwas professioneller betreiben zu können.
Doch was kostet die Unabhängigkeit und Selbstbestimmung? Anders als die Meinung vieler besagt, muss ein Onlineshop nicht gleich mehrere tausend Euro kosten. Gerade beim Verkauf weniger selbst gemachter Artikel macht es oft Sinn, in einem ersten Schritt eine kleine Shoplösung zu implementieren. Der wesentliche Unterschied zu Baukastensystemen liegt darin, dass der Onlineshop vollständig individualisierbar und skalierbar ist. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass schon in der Planungsphase ein geeignetes Shopsystem ausgewählt wurde. Wurden hier Fehler gemacht, so kann es auch bei einem eigenen Onlineshop später zu Problemen kommen, wenn beispielsweise eine Warenwirtschaft oder ein Tool für die Kundenpflege angebunden werden soll.

Ähnlich wie bei einem Baukastensystem, muss auch beim Betrieb eines eigenen Onlineshops für Selbstgemachtes dafür gesorgt werden, dass genügend Besucher den eigenen Shop finden. Entsprechend muss auch hier ein gewisses Marketing-Budget zur Verfügung stehen. Nicht zu vernachlässigen ist auch, dass die Wartung der Systeme vollständig beim Betreiber liegt, sofern dieser nicht Gebrauch von externen Wartungspaketen macht, wie wir Sie beispielsweise in Form unserer Outsourcing-Pakete anbieten.


Selbstgemachtes verkaufen: ZUSAMMENFASSUNG

Alle jene, die überlegen, Selbstgemachtes über das Internet zu verkaufen, sollten einen eigenen Onlineshop in Betracht ziehen. Gerade auf lange Sicht profitieren Händler davon, wenn diese sich nicht Abhängigkeit von Marktplätzen machen oder Ihre Handlungsmöglichkeiten durch Baukastensysteme einschränken lassen. Aus unserer Sicht wesentlich für einen erfolgreichen Einstieg ist, dass man sich bereits zu Beginn einen professionellen Partner für die Planung des eigenen Onlineshops sucht. Alles, was Sie hier an Geld sparen, kann Ihnen bei späteren Systemumstellungen teuer zu stehen kommen. Wir haben spezielle Konzepte für StartUps & Gründer entwickelt, um diesen einen kostengünstigen, aber erfolgsversprechenden Einstieg in den Onlinehandel zu ermöglichen. Sichern Sie sich jetzt Ihre kostenlose Erstberatung und wir zeigen Ihnen auf, wie Sie Selbstgemachtes kostengünstig und unabhängig über das Internet verkaufen können.

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